Beim Bundesjugendgewerkschaftstag, der am 26.09.25 in Köln stattfand, hat die komba jugend ihre Eigenständigkeit erneut bestätigt und weiter ausgebaut. Im Zuge neuer Weiterentwicklungen wurde die Organisation nicht nur inhaltlich, sondern auch namentlich neu ausgerichtet: Aus der bisherigen „komba jugend“ wird nun die „junge komba“.
Die Umbenennung geht mit einem Wechsel an der Spitze einher: Nikos Paltidis aus Nordrhein-Westfalen wurde zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Ergänzt wird das Bundesjugendleitungsteam durch Leon-Kim Mauke (Niedersachsen) als zweiten Vorsitzenden sowie Tim Merkens (Nordrhein-Westfalen) als weiteren Stellvertreter. Im Amt bestätigt und wiedergewählt wurden hingegen Lisa-Marie Brade (Mecklenburg-Vorpommern) und Said Fawad Hosseini (Schleswig-Holstein).
Für die bisherigen Leistungen des alten Bundesjugendleitungsteams gab es viel Anerkennung, während das neue Team zahlreiche Glückwünsche zur Wahl und für die kommende Amtszeit erhielt. Auch Vertreter der Bundesleitung, darunter Frank Meyers und Adalbert Abt, gratulierten persönlich. In seinem Grußwort hob der stellvertretende Bundesvorsitzende der komba gewerkschaft, Frank Meyers, hervor, wie wichtig attraktive Arbeits- und Einkommensbedingungen für junge Menschen im öffentlichen Dienst und in den Kommunen sind, um sie nachhaltig für diese wichtigen Aufgabenfelder zu gewinnen.
Neben der Namensänderung haben die Delegierten in Köln viele weitere Anträge beraten, darunter auch ein neues Leitbild. Dieses stellt die Rolle der jungen Menschen im öffentlichen Dienst als Teil einer solidarischen und demokratisch geprägten Gemeinschaft in den Mittelpunkt – immer mit dem Ziel, für mehr Gerechtigkeit, Fairness, Vielfalt und Wandel zu sorgen. Die Anträge der Bundesjugend beziehen sich auf zentrale Zukunftsthemen für Nachwuchskräfte, wie Arbeitszeiten, Mietzuschüsse, Ausbildungskosten, Gesundheit und Diversität am Arbeitsplatz. Die Bundesjugendleitung freut sich auf die Umsetzung der beschlossenen Aufträge und setzt dabei auf enge Abstimmung mit der Bundesleitung.
Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung gab Journalistin und Autorin Sally Lisa Starken einen Impuls zum Thema Rechtsradikalismus und erläuterte die Gründe für die wachsende Zustimmung für entsprechende Parteien. In der anschließenden Diskussionsrunde unter Leitung von Moderatorin Milena Neumes sprach sie gemeinsam mit Nikos Paltidis (junge komba), Asli Baskas (Grüne Jugend NRW), Gereon Göddertz (Junge Union) und Nikolai Arnaudov (Linksjugend) darüber, wie Parteien und Gewerkschaften dem politischen Rechtsruck entgegenwirken können.
Abschließend zeigte die junge komba, dass sich Engagement, Arbeit und Freude mühelos verbinden lassen, denn am Abend wurde gemeinsam gefeiert.